unser Haintchen


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Kultour 2011

AK 2020 > Arbeitskreisthemen


Die 2. Kultur-Radtour des Arbeitskreises „Haintchen 2020“ fand am Sonntag, dem 04. September 2011, statt. Neben sportlicher Betätigung fanden die Teilnehmer interessante Informationen und ein fröhliches Miteinander vor. Die Tour führte uns zunächst zur Tongrube in Eisenbach, zum Hof zu Hausen und zur „Rickerhütt“ und hatte das Ziel, die Gemeinsamkeit zu fördern und die Gemeinde besser kennen zu lernen. Über 20 Mitfahrer, vom Schulkind bis zum Opa, trafen sich am Festplatz und radelten auf schönen Wegen, überwiegend weg von den Landstraßen, nach Eisenbach zur Tongrube „Töpferkaut“.

An der Tongrube wurden die Radler von Betriebsleiter Werner Heuser begrüßt. Heuser ist in der Firma Stephan Schmitdt zuständig für alle achtzehn Abbaustätten, darunter die in Eisenbach, Winkels und dem Stammsitz Langendernbach. Zwei befinden sich in Sachsen. Insgesamt werden rund 1,5 Millionen Tonnen Ton im Jahr gefördert. Das Unternehmen beschäftigt in Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen insgesamt 200 Mitarbeiter. Tonabbau wird in der Eisenbacher "Töpferkaut" seit 1960 betrieben. Ursprünglich produzierte man ausschließlich für eine Ziegelei in Frankfurt, ehe 1980 die Langendernbacher Firma Schmidt die Grube übernahm. Ein Stein des Anstoßes war schon bald die Verunreinigung der Straße von Eisenbach zur Hessenstraße: Mehr als 15 Lkw fuhren täglich im Pendelverkehr von der Grube zu einer angemieteten Halle auf der "Ölkaut", wo der Ton weiterverarbeitet wurde. 2006 entschloss sich die Firma zum Bau einer 50 Meter breiten Fertigungshalle auf dem Gelände der "Töpferkaut". Das rund eine halbe Million Euro teure Projekt beendete den Streit um die Straßenverschmutzung.
Unser herzlichen Dank geht an dieser Stelle an die Firma Schmidt für die Möglichkeit der Besichtigung am Sonntagnachmittag!

Nach einer kleinen Getränkepause ging die Fahrt weiter durch Eisenbach zum Hof zu Hausen.
Hier wurden einige grundlegende geschichtliche Fakten vorgetragen. Ein Blick in den Innenhof sowie ein Besuch an der Kapelle, genannt „Fegefeuer“ rundeten den Aufenthalt ab.

Zum Abschluss des gelungenen Nachmittags gab es eine Einkehr auf der „Rickerhütt“. Schnell waren die Kraftreserven aufgefüllt und in fröhlicher Runde machte man bereits Pläne für nächstes Jahr zur 3. Fahrad-Kultour.

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